Aufbau der Steuerelektronik

Wie dem folgenden Blockbild zu entnehmen ist, besteht die Steuerelektronik des Fahrzeugs aus einer Stromversorgung, die auch den Echtzeitrechner speist, zwei Lichtschranken und zwei Ansteuerungsbloecken fuer die Motoren:

Bei der Auswahl der mechanischen und elektronischen Bauteile standen mehrere Punkte im Vordergrund.

Die Vorgaben wurden in dieser Reihenfolge priorisiert. Fuer das Fahrzeug selbst bot sich eine Konstruktion aus Fischertechnik(tm)-Bauteilen an, da diese einfach zu verarbeiten, genuegend stabil und vor allem leicht sind. Als Antrieb wurden zwei spannungsgesteuerte 12V Servomotoren gewaehlt, die durch ein Getriebe drehzahlreduziert werden. Vorgegeben war weiter der Realzeitrechner 80C166 mit dem Betriebssystem PxROS. Die zentrale Aufgabe der Hardware besteht darin, die momentane Drehzahl der Motoren zu erfassen, an den Rechner weiterzuleiten und die errechneten Drehzahlkorrekturen an die Motoren weiterzuleiten.


Schaltplaene

Die Steuerelektronik ist auf einer eigenen Platine untergebracht, die auf dem Fahrzeug aufsitzt. Sie unterteilt sich in fuenf funktionale Bloecke:

Stromversorgung

Mit Hilfe eines Spannungsstabilisators 7805 werden die 5V Betriebsspannungen fuer die Lichtschranken, DA-Wandler und den Echtzeitcomputer erzeugt. Die DA-Wandler und damit die Motoren werden direkt durch die Primaerspannung gespeist. So ist es moeglich, alle auf dem Fahrzeug untergebrachten Komponenten aus einer Quelle zu betreiben.

Lichtschranken und Impulsgeber

Die verwendete Lichtschranke arbeitet im Infrarotbereich und zeichnet sich durch ihre hohe Grenzfrequenz von XXX Impulsen pro Sekunde aus. Unterbrochen wird sie durch eine Lochscheibe aus einer handelsueblichen Computer-Maus, die an der Radachse befestigt ist. Diese Scheibe liefert pro Radumdrehung 20 Impulse. Das von dem IR-Sensor gelieferte Signal wird ueber eine Schmitt-Trigger entprellt und in einen binaeren Wert uebertragen, der dann direkt den Event-Controller ansteuern kann.

Datenlatches, DA-Wandler und Verstaerker

Der Prozessor liefert auf den Datenleitungen 0 bis 7 einen 8-Bit-Wert, der von dem DA-Wandler linear in eine Spannung im Bereich 0V bis 13.5V uebersetzt werden soll. Da aber beide AD-Wandler unabhaengig ansteuerbar sein sollen, muessen die Werte in einem Latch zwischengespeichert werden. Dieses Latch uebernimmt die Steuerdaten vom Prozessor, wenn die Datenleitung 8 (fuer links) bzw. 9 (fuer rechts) von high nach low (?) wechselt. Und nur dann aendert sich auch der Ausgang des Latches. In allen anderen Faellen bleibt der Ausgangswert und damit die Ausgangsspannung des DA-Wandlers konstant. Natuerlich kann man auch beide Latches gleichzeitig mit demselben Wert laden.

Der DA-Wandler schliesslich wandelt den im Latch gespeicherten Wert in eine Spannung zwischen 0V und XV um, die durch einen Operationsverstaerker auf einen Pegel von 0V bis 13.5V erhoeht wird, mit der dann der Motor betrieben wird.


[Ueberblick | Echtzeitcomputer ]

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